Open Space “Kultur und ökonomische Perspektive: Wie wir unser Kapital nützen können?“ 27. November 2011

Gesprächsgruppe “Kunst und Geld – Wert in Zeiten des Ramschstatus”

Ausgehend vom Begriff des Ramschstatus für ganze Länder (wie das in den Medien wiedergegeben wird) haben wir über Auswirkungen dieser Situation der Entwertung gesprochen und darüber nachgedacht, was wir dagegen tun können. Es braucht eine Reflexion, auf welchen Ebenen man sich bewegt und wo man sich engagieren kann.

Die selbst bestimmte Arbeit, mit der KünstlerInnen begonnen haben, ist heute in allen anderen Bereichen der Arbeitswelt üblich, Ausbreitung des Prekariats.
Das führt zu einer Vereinzelung der Menschen. Sie sehen sich nicht als Teil des Systems, sondern beziehen alles was gut oder schlecht läuft auf die eigene Leistung oder das eigene Scheitern.

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, sich politisch zu betätigen.

Das System wird sehr erfolgreich verschleiert zB durch die „Künstlererzählung“: einige schaffen es und gelten dann als Vorbilder und als Beweis, dass es eben auf die Leistung ankommt.

Die Kunst selbst scheint dabei immerhin eine Erfolgsgeschichte zu sein: Immer mehr Künstler arbeiten daran mit. Sie ist eine „starke Maschine“, die sich unkontrollierbar weiter entwickelt. Das führe zu einer „Entpersonalisierung“.

Einladung zum Weiterdenken

Einladende: Ilse Chlan

Weitere Teilnehmende:
Beate Glück, Ludwig Bekic, Susanne Nückel, Mizzi Schnyder, Flo Ledermann, Christopher Temt, Romana Hagyo, Maria Bergstötter

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