Open Space „Kultur und ökonomische Perspektive: Wie wir unser Kapital nützen können?“ 27. November 2011

Gesprächsgruppe “Geist & Geld (& Gegenwart)”

Ausgangspunkt der Diskussion war die Ökonomisierung des Kulturbetriebs.
Die Studierenden sollen so schnell wie möglich in einen Job. Jedes Jahr gehen hunderte junge Menschen, die ein Studium absolviert haben, in ein Berufsleben, das nicht adäquat ist, in dem unglaublich viel verlangt wird und wenig gegeben.
Neben dem Beruf ist es fast nicht möglich kreativ zu arbeiten.
Die Politik entzieht sich ihrer Verantwortung. Das führt dazu, dass sich die Menschen vielfach von der Politik verabschieden. Die Folge ist eine Aushöhlung der Demokratie.

Maschinen haben unser Denken übernommen, z.B. für Börsenspekulationen.
„Computergeist“ trifft ökonomische Entscheidungen

Von den Menschen wird Risikobereitschaft verlangt. Doch das lernt man nicht in der Schule. Die Prägung und Konditionierung durch die Herkunftsfamilie spielt auch im Verhältnis zu Geld eine große Rolle. Kinder aus Unternehmerfamilien sind risikofreudiger. Vermögen in der Familie gibt jungen Leuten andere Voraussetzungen, ins Leben zu gehen

Freiheit bewahren und dem Geschäft mit der Angst widerstehen
Es ist wichtig, sich so weit es geht von den Zwängen der Ökonomie frei zu machen und nicht nur ans Geld denken

Wenn wir an andere Kontinente denken führen wir trotz empörender Entwicklungen in Europa noch immer eine Luxusdiskussion

Inmitten dieser geldorientierten Welt entstehen alternative Modelle:
– Gemeinwohlökonomie
– Bedingungsloses Grundeinkommen
– www.respekt.net fördert alternative zivilgesellschaftliche Modelle

Beispielhafte Denker:
– Joseph Beuys: „Das Kapital“
– Sozialphilosoph Axel Honneth

Einlader: Alexander Tschernek

Weitere Teilnehmer:
Elise Penzias, Karl-Heinz Ströhle, Isabella Oswald, Sylvia Wendrock, Gerhard Wagner, Christopher Temt

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