Romana Hagyo

Ich arbeite auf der Basis fotografischer Recherchen und Textnotizen in unterschiedlichen Medien: Fotografie, Text, Rauminstallation, Websites, Radiofeatures, Zeichung. Die Projekte themenbezogen und meist als „künstlerische“ (nicht soziologische) Recherchen konzipiert. Mein Interesse gilt wiederholt Arbeiten, die ortsbezogen sind.

Projekt: Standard life – Living standard

Das Projekt beschäftigt sich mit Großwohnsiedlungen verschiedener Städte und Länder, wo – trotz vieler sich äußerlich ähnelnder Gebäude und Wohnungen – doch unterschiedlich in Eigentums-, Genossenschafts- und Kommunalen Wohnungen gelebt wird. In den jeweiligen Städten produziere und zeige ich Fotoserien, mache Gesprächsangebote und dokumentiere die Gespräche, die ich führe in Form von Text- oder Toninstallationen oder Radiofeatures.
Das Gesehene und Abgebildete wird neben das in Gesprächen Erfahrene gestellt und so zu einem Teil öffentlicher Wahrnehmung gemacht. Ich setze mich mit meinen eigenen Wahrnehmungen der Orte, mit den BewohnerInnen und Interessierten aus diversen Kontexten, sowie mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Raumplanung und Soziologie auseinander. Es ist mir ein Anliegen, die Wohnformen nicht zu bewerten und niemanden zu „be-forschen“. Deshalb konzipiere ich Radiobeiträge mit Interviews als Live-Sendungen. Die Intention ist, dass Menschen, die in unterschiedlichen Wohnformen leben und in verschiedenen Disziplinen an dem Thema arbeiten, ihre Gedanken in den Präsentationsveranstaltungen austauschen und in diesem Rahmen auch ihre eigenen Wohnformen thematisieren. Das fortlaufende Projekt wurde an unterschiedlichen Orten seit 2005 entwickelt: in Tabor/CZ, Rechlovice /CZ, Bratislava/SK, Krakau/PL, Wien/A, Berlin/D, Hamburg/D, Erfurt/D und Stettin (PL).

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