Horizontale Strukturen

“wie ist es möglich, die verschiedenen perspektiven innerhalb eines teams, eines ensembles hörbar, sichtbar, begreiflich zu machen? was unterstützt eine gruppe, die sinnvollen absichten jeder einzelnen position zu erkennen und in einem gemeinsamen prozess zusammenzuführen? auf welche weise kann eine vielzahl von menschen zusammenarbeiten und dabei jeweils möglichst selbständig und in möglichst großem umfang selbst bestimmt agieren, um gemeinsam definierte ziele zu erreichen? wie häufig können funktionen rotieren und gleichzeitig eine kontinuität der entwicklung gewahrt bleiben?”
“die suche nach der antwort geschieht in der praxis: im ensemble, im team und natürlich in netzwerken.”
Petra Nickel

“Top-Down = Böse, Peer-to-Peer = Gut? Horizontale Strukturen werden natürlich längst von privilegierten Akteuren für ihre Zwecke eingesetzt. Dass es aber auch ohne diese geht, ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern vor allem auch eine Frage der Produktivität. Meine entsprechende Wette lautet daher, dass Gleichheit und Vielfalt ohne Hierarchien und Konkurrenz produktiver sind. Vielversprechende Mittel, um dieser Herausforderung zu begegnen, sind für mich vor allem das Experimentieren mit Veranstaltungsdesigns und Organisationsstrukturen. Politisch gesehen gibt es dann natürlich auch noch die Multitude (Vielheit) http://en.wikipedia.org/wiki/Multitude und das Empire http://www.novartis.com/.”
Markus Schallhas

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