salotto

Wiener Kunstsalon in Triest

präsentiert vom MAK

Fr, 01.08.2014 – So, 14.09.2014

Ex Pescheria – Salone degli Incanti
Riva Nazario Sauro 1
Triest

Für 33 Nächte verwandelt die Wiener Kunst- und Kulturszene die ehemalige Triester Fischhalle (Ex Pescheria – Salone degli Incanti) zum Katalysator für inspirierende Begegnungen der kulturellen Akteure Wiens und Triests. Auf Einladung der Stadt Triest hat dort am 1. August 2014 der Wiener Kunstsalon (Salotto.Vienna) eröffnet, ein Kunstsommer unter der künstlerischen Schirmherrschaft des MAK, kuratiert von Jürgen Weishäupl und den Ko-Kuratoren Giovanni Damiani, Marcello Farabegoli und Giulio Polita. Der Wiener Kunstsalon transferiert die vibrierende Atmosphäre der Belle Époque ins beginnende dritte Jahrtausend.

Zum gesamten Programm von Salotto

Präsentierte Wiener Institutionen, Organisationen, Galerien:
21erHaus, SR-Archiv österreichischer Popularmusik, ART for ART, Charim Galerie, “eSeL.at“http://eop.at/datenbank/personen/lseidler/, go-international – eine Initiative von WKO und bmwfw, Galerie Emanuel Layr, Galerie Krinzinger, Galerie Steinek, GRELLE FORELLE, Haus der Musik, ImPulsTanz, Kunsthalle Wien, Kunst Haus Wien – Museum Hundertwasser, KÖR – Kunst im Öffentlichen Raum Wien, Leopold Museum, mediaOpera, Metroverlag, mica – music Austria, MQ – MuseumsQuartier, ORF RadioKulturhaus & Ö1, Österreichische Bundesgärten, Parabol Art Magazine, ROTER TEPPICH für junge Kunst, Sky-lifter, sound:frame, TQW – Tanzquartier Wien, Universität für Angewandte Kunst Wien, Verein Kunst & Welt, Wien Modern, Wien Products, Wiener Stadthalle und Wiener Wohnen.

Teilnehmende KünstlerInnen, Performer, MusikerInnen, DesignerInnen, Regisseurinnen:
Roland Adlassnigg, Josef Aichholzer, Annablume, Matthias van Baaren, Luke Anthony Baio, Matthias Balgavy, Gerald Bast, Andreas Berger, Susanne Bisovsky, Nin Brudermann, Philipp Bruni, casaluce/geiger, CasualClay, Victoria Coeln, Salvo Cuccia, Stephanie Cumming, Johannes Deutsch, Julius Deutschbauer, Paul Divjak, Christoph Dostal, Thomas Draschan, Andreas Eberharter, EDOKO INSTITUTE, Eisnecker, Anna Erb, VALIE EXPORT, EyeM, e:v/a, Luca Faccio, Ursula Feuersinger, Eva Fischer, Michael Fischer, Jeremy Fitton, Bernhard Fleischmann, Georg Flemmich, Andreas Fogarasi, Foxy Twins, Lucas Gehrmann, Sara Glaxia, Silke Grabinger, Manuel Gras, Raffaela Gras, Vanessa Gräfingholt, Gundacker, Martin Hablesreiter, Chris Haring, Daniel Hoesl, Edgar Honetschläger, Thomas Jakoubek, Dejana Kabiljo, Stefan Kainbacher, Gudrun Kampl, Erwin Kiennast, Peter Klein, Anna Kohlweis, Gregor Koller, Luma Launisch, Jan Lauth, Anna Leiser, Paul Albert Leitner, Reanne Leuning, Barbara Lindner, liquidloft, Matthias Lošek, LWZ, Marko Lulic, Wolfgang Maderthaner, Brigitte Mang, Gerald Matt, Manfred Matzka, Tina Marilu, Stephan Maurer, Anja Manfredi, Anna Mendelssohn, Christof Moser, Tina Muliar, NEON GOLDEN, nipplefish, Rita Nowak, Stefan Nussbaumer, Georg Öhler, Daniela Papadia, Maria Petrova, PHACE | CONTEMPORARY MUSIC, PIANODRUM, Karin Pliem, Klaus Pobitzer, Florian Pochlatko, Simon K. Posch, Rainer Praschak, Antonia Prochaska, Nick und Clemens Prokob, Marlies Pucher, Ulrike Putzer, Davide Rampello, Patrick Rampelotto, Ingo Randolf, Veronika Ratzenböck, Meinhard Rauchensteiner, Karl Regensburger, Arthur Resetschnig, Marlene Ropac, Stefan Ruzowitzky, Schmesiér, Marcus Schober, Lorenz Seidler, Bernhard Sordian, Squalloscope, Udo Staf, starsky projections, Olga Swietlicka, Martina Taig, Croce Taravella, Andreas Taschner, Christoph Thun-Hohenstein, Spencer Tunick, Hana Usui, Viktor Vanicek, Federico Vecchi, VIGNETTE COQUETTE – Opera Burles-que, Ingrid Valentini-Wanka, Walking-Chair Design Studio, Peter Weinhäupl, Agent Well, Nives Widauer, Wimmer, Thomas Wohinz, Clemens Wolf, Luisa Ziaja, Matthias Zuder und andere.

Alle Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt statt.

Produzent und Kurator: Jürgen F. Weishäupl, artprojects
Kuratorisches Team: Giovanni Damiani, Marcello Farabegoli, Giulio Polita

BesucherInnen sind eingeladen, durch Ausstellungen und Installationen zu spazieren, Performances zu erleben, sich Diskussionen zu stellen, zur Musik zu tanzen oder in den österreichischen Kurzfilm von heute einzutauchen. Im Mittelpunkt steht der Dialog, die Lust an Konversation und gegenseitigem Austausch.

Die Städte Wien und Triest verbindet eine lange gemeinsame Geschichte von Kultur und Architektur. Nicht immer verlief die Beziehung reibungslos, doch die Stadt Triest ist überzeugt, dass ein steter kultureller und wirtschaftlicher Austausch eine Chance für eine Vertiefung der positiven Verbindung im Herzen Europas bietet und dass es die zeitgenössische Kunst vermag, das Gemeinsame der beiden Städte zu stärken.

Mit dem Ansatz eines Salons greift salotto ein in der Wiener Moderne beliebtes Format auf und schafft damit eine inspirierende Verknüpfung von Tradition und Experiment – eines der Kernanliegen des MAK. Wie schon bedeutende Salons in Wien um 1900, wie etwa jener von Berta Zuckerkandl, bietet der Wiener Kunstsalon in Triest eine Plattform für anregende Begegnungen von Persönlichkeiten verschiedenster Kunstsparten. In Jürgen Weishäupl fanden die Stadt Triest und das MAK den idealen Produzenten und Kurator für dieses Vorhaben.

“Anstatt die Kunstwerke im Original zu zeigen, waren wir bestrebt, die Akteure der interdisziplinären Wiener Kunstszene einzuladen und durch reale Präsenz und mediale Vermittlung die zeitgenössischen Schwingungen Wiens nach Triest zu bringen. Die Szenografie des Kunstsalons entwickelten wir im Team mit dem Architekturbüro und Initiator des Kunstsalon Giovanni Damiani. Im Mittelpunkt steht die Salon-Atmosphäre, in der sich die Menschen begegnen, Ideen und Meinungen austauschen und wo Künstler, Performer und Leiter von Kultur- und Wirtschaftsinstitutionen ihr Schaffen präsentieren und zur Diskussion stellen. Die Kunst braucht wieder ihre Polis. Diskurs und persönlicher Austausch müssen erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kunst gerückt werden.” Jürgen F. Weishäupl

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