ego breathing

Premiere

im Rahmen des Performancefestivals (open) der Universität für angewandte Kunst Wien

Samstag, 10. Mai 2014, 19.30

Hofstallungen
Museumsquartier
Museumsplatz 1
1070 Wien

Konzept, Performance Brigitte Wilfing
Choreografie Jutta Schwarz
Dramaturgie, Bühnen- und Lichtdesign Thomas J. Jelinek
Sound Jorge Sánchez-Chiong und Thomas Wagensommerer
Kostüm Kerstin Bennier
Technische Umsetzung Roman Harrer
Foto Michael Schultes


ego breathing ist ein Exzess der Selbsterweiterung, ein ungebremster Expansionsdrang, der alles Mögliche nützt, um den eigenen Aktions- und Wirkungsradius zu vergrößern. Ausgangspunkt der Performance ist der Atem, das Symbol des Lebens selbst – wer lebt, atmet. Die ausströmende Luft führt zu einem Aufplustern einzelner Körperteile, Gliedmaßen werden verlängert und Organe bilden sich nach außen ab. Die Haut wird zum Boden für Wachstum von Anorganischem.

Diese skulpturalen und beinahe surrealen Extensionen verzerren die ursprüngliche Anatomie. Die in ihrer Erscheinungsform wandelbare Körperarchitektur verdrängt ihren Umraum und führt zu einer neuen Ganz- und Vollkommenheit.

Das durch Luft und Wind erzeugte Anschwellen zu einem hypertrophen, überwucherten Körper, der raumeinnehmend expandiert und das Territorium durch seine Körperlichkeit besetzt, lässt die Luft als Material der Performance zum Akteur werden. Sie erhält durch die Objekte eine sichtbare Form und durch den Sound eine voluminöse Anwesenheit.

Koproduktion Universität für angewandte Kunst
Förderung MA 7 – Kulturabteilung der Stadt Wien
Unterstützung modul-dance.eu, ImPulsTanz, Tanzquartier Wien und Im_flieger.

Mit herzlichen Dank an Michael Schultes, Manuel Laber (Laber’s LAB) und Xu Weiwei.

Auch Nikolaus Gansterer nimmt mit einer Arbeit am Performancefestivals (open) der Universität für angewandte Kunst Wien teil:

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