Psychiatrie im Visier

Podiumsgespräch
Depot, Breite Gasse 3
Donnerstag, 15. Mai 2008, 19.00 Uhr

Zeitgleich mit den Studentenbewegungen der 1960er-Jahre entwickelten sich vielerorts in Europa und den USA Initiativen mit dem Ziel, die Bedingungen in der Psychiatrie zu verbessern. Theoretische und philosophische Unterstützung fanden sie u.a. durch Foucault, Deleuze und Guattari. In den 70er-und 80er-Jahren kam es neben der Gründung verschiedener Organisationen in vielen Ländern zu Psychiatriereformen.

Aktuell berichten zahlreiche Medien über Missstände in psychiatrischen Abteilungen, aber eine grundlegende öffentliche Auseinandersetzung findet nicht statt.

Was wurde aus der großen Reformbewegung und deren AktivistInnen? Wo steht die Psychiatrie heute und wo sollte sie stehen?

Michaela Amering, Wiener Universitätsklinik für Psychiatrie und Institut
für Ethik und Recht in der Medizin
Ulrike Kadi, Institut für Philosophie der Uni Wien, Ärztin Robert Mittermair, Verein LOK – Leben ohne Krankenhaus Josef Schörghofer, Psychosozialer Dienst der Stadt Wien

Moderation: Elisabeth Penzias, freie Autorin
Beratung: Markus Schallhas, Patientenanwalt

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