© Klaus Schafler, Kühllabor im White Noise

KÜHLLABOR / COOLING STATION

Worldwide Geoengineering and Local Weather-Making

Ausstellung/Forschungslabor und wissenschaftliche Interventionen. Ein Projekt von Klaus Schafler in Kollaboration mit Christina Nägele

Symposium

Freitag, 13. Juli – Samstag, 14. Juli 2012

mit Klaus Lackner, Ralo Mayer, Lukas Meyer, Joachim Radkau, Raimar Stange, Vera Tollmann, Performance von Eva Meyer-Keller & Sybille Müller.
Moderation: Klaus Schafler

Das Symposium findet im Rahmen des Forums für erweiterte Energie-, Klima- und Wetterfragen statt.

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Ausstellung

Eröffnung: 24. Juni 2012, 15:00 Uhr
Festivalzentrum Krakautal
Krakauebene 29
8854 Krakauhintermühlen
gegenüber Gasthaus Ebnerwirt

Foto REGIONALE12 © Nikola Milatovic

Öffnungszeiten: täglich 10–19 Uhr
Ausstellungsdauer: 25. Juni – 21. Juli, 2012

Künstlerinnen und Künstler: Laura Bruce, Nin Brudermann, Peter Fend, Florian Hüttner & Ralf Weißleder, Christoph Keller, Ralo Mayer, Eva Meyer-Keller & Sybille Müller, Josh Müller, Nils Norman, Andrea Polli, Klaus Schafler, Weather Permitting

In seinem Projekt „Kühllabor” stellt Klaus Schafler zentrale Überlegungen zum Schwerpunktthema der Krakau an, mit dem Naturräume heute konfrontiert sind: Inwieweit sind wirtschaftlicher Nutzen, im Wettbewerb stehende Aufmerksamkeitsökonomien und das Bewahren von Landschaften miteinander vereinbar? Wie wirken sich Eingriffe in die Mikrolandschaft Krakau auf die Makrolandschaft Erde aus und umgekehrt?

Der ambivalente Charakter von Wettermanipulation und Geo-Engineering zwischen Risiko und Chance ist Ausgangspunkt des Projekts, das aus Ausstellung/Forschungslabor und wissenschaftlichen Interventionen zur Beeinflussbarkeit von Klima und Wetter besteht. Kühllabor beschäftigt sich im Kontext von Kunst und Wissenschaft mit großmaßstäblichen Eingriffen in das globale Klimasystem zur Eindämmung des Klimawandels, sowie der Manipulation von lokalen, regionalen Wetterbedingungen. Auswirkungen und Nebeneffekte dieser Experimente und Feldversuche auf den Natur- und Kulturraum sind nicht vorhersehbar, wie von verschiedenen Seiten argumentiert wird, und werfen insbesondere auch ethische, philosophische und geopolitische Fragen auf.

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