Ein visualisiertes Gelübde, ein verinnerlichter Schwur, ist jede der rund 300 „Votivtafeln“, die in den Jahren 1988 – 1998 entstanden sind. Die meisten davon wurden den Wintergöttern als Gabe im „Meller“-Ofen geopfert. Das Motiv – die oftmals zur Heiligkeit erhobenen irdischen Göttinnen als wiederkehrende Phantasmen eines in sich gekehrten Votanten, der mit jedem Werk ein neues Versprechen ablegt und dabei immer neue Heimsuchungen erlebt. Daraus erwuchs ein profaner Votivschatz, der kaum an seiner energiegeladenen Aura eingebüßt hat. Die kultischen Handlungen scheinen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. „Jaxon Drawings“ nennt sich die bei blurb gedruckte Version davon.