WAGNER sehen

MUSIK & EXSTASE

Eröffnung der Ausstellung

WAGNER sehen

Mittwoch, 17. Juli, 19:30 Uhr

Telegrafenamt
1010 Wien, Börseplatz 1


Arbeiten von Ona B. / Heidi Baratta / Dominik Castell / Johannes Deutsch / Joel Diermayer / Christian Eisenberger / Tomas Eller / Karlheinz Essl / Nikolaus Gansterer / Les Tardes Goldscheyder / Helmut Grill / Tobias Hermeling / Hans Hollein / Michael Kienzer / Ronald Kodritsch / Karl Ferdinand Kratzl / Guido Kucsko / Mara Mattuschka/ Hannes Mlenek / Hermann Nitsch / Georg Nussbaumer / Eva Petric / Helmut Pizzinini / Klaus Pobitzer / Markus Proschek / Patrick Rampelotto / Katharina Razumovsky / Peter Sandbichler / Martin Schnur / Franz Schwarzinger / Deborah Sengl / Rudi Stanzel / Johannes Stoll / Josef Trattner / Reinhard Trinkler

Kuratiert von Peter Bogner, Florentina Welley & Paulus Manker

Laufzeit der Ausstellung:
18. Juli – 17. August 2013
Öffnungszeiten:
täglich außer Montag, 13:00 bis 17:00 Uhr


Im Sinne des Wagner’schen Gesamtkunstwerks wird neben der Theateraufführung auch eine groß angelegte Ausstellung zeitgenössischer österreichischer Künstler die spannende Wechselwirkung zwischen Theater und Kunst spürbar machen. Wagner. Wie er wirkte. Was er wollte. Und wie ihn zeitgenössische Künstler sehen. In großzügigen räumlichen Inszenierungen und Installationen, Objekt-Figurationen und Lichtskulpturen werden auf drei Ebenen und im Keller die Themen des Wagner’schen musikalischen Werks reflektiert. Von der Verstörung von bürgerlichem Maß und Sitte, die schroffe Ablehnung ebenso nach sich zog wie begeisterte Zustimmung, bis zur nachhaltigen produktiven Beeinflussung der ästhetischen Moderne wirkte Wagner tief und nachhaltig: in der Musik, der Malerei, der Literatur und der bildenden Kunst.

Den Titel »Extase« entnimmt die Ausstellung der Installation von Katharina Razumovsky, für die das Hören von Wagners Musik eine Erfahrung ist, die die Grenzen des Sagbaren rauschhaft überschreitet und die damit auch jeden Zweifel, jedes Für und Wider, obsolet erscheinen lässt: Eros und Thanatos in intimster, lustvoller, eben extatischer Vereinigung.

Wagners Themen sind nach wie vor höchst aktuell:
Sexualität, Judentum, Politik, sein Verhältnis zu Frauen.


Sein Zugang zu deutschen Themen in seinen Opern wird in den großteils eigens für diese Ausstellung geschaffenen Kunstwerken in außergewöhnlichen räumlichen Installationen in Szene gesetzt. Die Kunst in den unterirdischen, geheimnisvollen Räumen des imperialen Post- und Telegrafenamts reflektiert nicht nur Wagners Werk, sondern auch
die abendliche Theateraufführung.

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