Regie

“Meine Regiearbeit hat keinen wirklichen Anfang und doch erlaube ich mir hier zu behaupten: sie beginnt, wenn mich ein Theaterstück oder eine Stückidee tief in meinem Innersten bewegt und sich ein unbedingtes Verlangen einstellt, an der theatralen Umsetzung zu arbeiten. Umfangreiche Recherche, das Zusammenstellen eines geeigneten Ensembles, Erstellung eines Probenplans und viele weitere organisatorische Notwendigkeiten werden dann sehr genau und strukturiert ausgearbeitet und dienen vor allem dem einen Ziel: eine bestmögliche Situation für die tatsächliche Probenzeit zu erwirken: alle organisatorischen Belange sollen vom Schaffensprozess ferngehalten werden, damit aus dem Innersten aller Beteiligten eine tiefe, persönliche Verbindung zur Dargestellung erblühen kann. Obwohl es an einem bestimmten Datum zu einer Aufführung kommt, ist doch der Prozess meiner Regiearbeit niemals abgeschlossen, sondern lebt von Moment zu Moment weiter, von Aufführung zu Aufführung, von Stück zu Stück.”
Beate Göbel

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