Das Netzwerk startet seine dritte Phase

eop hat sich zu einem lebendigen und großen Netzwerk entwickelt: Kernteams sind entstanden, die durch ihre Diversität Breitenwirksamkeit erreichen.

Rund um eop gibt es zahlreiche Kontakte zu Partnern und Partnerinnen aus der Wissenschaft und dem Kunstbetrieb, die die Entwicklung des Netzwerks beobachten und reflektieren.


eop vernetzt sich nicht nur mit Einzelpersonen, sondern auch mit anderen Netzwerken wie zum Beispiel mit „Netznetz“, einer Plattform von Netzkultivierenden, dem gesellschaftspolitischen Diskussionsforum „gedifo“, der „Neuen Wiener Gruppe Lacan Schule“.

eop kreiert neue Netzwerke wie die multidisziplinäre Arbeitsgruppe „ViennAvant“, die sich mit der Aufarbeitung der Wiener Avantgarde 1945 – 1975 beschäftigt.

mehr zu ViennAvant

Institutionen verdichten sich zu einem hermetischen Zentrum

Die Zusammenarbeit mit Institutionen hatte zunächst vielversprechend begonnen.


Im letzten Jahr sind solche Kooperationen allerdings schwieriger geworden. Die Institutionen kooperieren intensiv untereinander. Für die AkteurInnen aus der kreative Basis schließen sich dagegen die Türen.

Innovationen kommen aus der Peripherie

eop konstelliert sich deshalb am Beginn seines 8. Jahres wieder neu und startet eine dritte Phase: Um der Fülle von Ideen Raum zur Entwicklung zu geben, wird in der nächsten Zeit nicht die Produktion von Veranstaltungen im Zentrum stehen, sondern der Diskurs. Es ist Zeit, dass sich die kreativen Menschen aus Kunst, aus Wissenschaft und aus dem medialen Bereich koordinieren. eop wird sich stärker in dieser Richtung fokussieren.

Evaluierung

Die Auswertung eines Fragebogens, der zur Evaluierung an die langjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerks ausgesandt wurde und zu einem hohen Prozentsatz ausführlich beantwortet wurde, wird dazu hilfreich sein.

Im Sommer 2009 fanden zwei Besprechungen der Ergebnisse statt





Arbeitsgruppen und Web2.0

Zwei Brainstormings im Dezember 2009 haben die Richtung vorgegeben: eop bildet verschiedene Arbeitsgruppen und positioniert sich mit den Ergebnisse im Web2.0.





Europäische Landschaft kultureller Akteure


Verstärkt wird eop sich mit Gruppen, die ähnliche Ziele haben, in Österreich und darüber hinaus im europäischen Raum vernetzen. Tools zur Koordination sollen geprüft, gängige Mainstream-Mythen entlarvt werden. Es geht darum, das Potential der schöpferischen Menschen wirklich zu erschließen, anstatt sie zum Vorwand ihrer eigenen Ausbeutung benützen.

Ziel ist, eine miteinander in Kontakt und Austausch befindliche Landschaft kultureller Akteure zu kreiieren, die nachhaltig den Geist eines neuen Europas im 21. Jhdt. prägen können.

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