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AKTUELL:
DO., 9.2., 19:30 Uhr
KATALOGPRÄSENTATION:
wieNICHTS | comoNADA | likeNOTHING –
[IN | EN LA | IM] LIA
Installation: ODESSA oder [TREPPE ZUM RUHM]
von GUE SCHMIDT
MAG3
Schiffamtsgasse 17
1020 Wien
(U2 Taborstrasse oder U4 Schottenring/ Ausgang U2 Herminengasse)
Es spricht:
WOLFGANG ZINGGL
Für weitere Besichtigung Tel. 0676 3409218
wieNICHTS wurde erstmals 2010 im Projektraum MAG3 als Raum im Raum präsentiert – ein Durchgangsraum mit zwei Projektionsflächen.
Auf der einen wurde Filmbildcollage städtischer Architektur totalitären Gepräges gezeigt und gegenüber die Textprojektion “Bourgeois und Proletarier” aus dem Manifest der Komunistischen Partei von Marx und Engels 1848. Beide Filme liefen im Endlosmodus. Dazu war die Aufzeichnung der musikalischen Performance “rein unverbindlich” der Gruppe RBW21 (Relativ biologische Wirksamkeit), vermischt mit Elementen aus Wagners Ring, Beethovens 9. und Fragmenten aus Honeggers Symphonien Di tre re, 3 und Liturgique zu hören.
wieNICHTS wurde 2011 nach Bogotá eingeladen und in den Räumen von LIA (Laboratorio interdisciplinario para las artes) gezeigt. An weiteren Texten wurden integriert: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948), die Allgemeine Erklärung zur kulturellen Vielfalt (2001) und der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte aus dem Allgemeinen Völkerrecht (1966).
Diese Genese wird im Katalogbuch dargestellt.
Gleichzeitig wird auch die Rauminstallation ODESSA oder [TREPPE ZUM RUHM] präsentiert, in der wesentliche Bestandteile und Gestaltungselemente der beiden vorangegangenen Installationen eingearbeitet sind als Rückkehr in den Raum der Erstpräsentation.
Ausstellungen und Ausstellungsbetrieb
“Ausstellen – die Künstlerin/der Künstler stellt seine Arbeit aus dem Atelier hinaus in einen anderen, einen öffentlichen Raum. In den Off Space, die Galerie, das Museum…”
“Was will die Künstlerin /der Künstler damit? Die Arbeit zeigen? Sie verkaufen? Etwas mitteilen? Etwas bewegen? Wahrgenommen werden?”
“Was geschieht in der Ausstellung? Menschen kommen, weil sie diesen Raum kennen, weil sie wissen, dass sie dort andere Menschen treffen, vielleicht auch, weil sie die Künstlerin / den Künstler kennen. Sie reden, lachen, trinken. Geben Bedeutung, weil sie da sind.”
“Kommen sie auch bei den Kunstwerken an? Kommen die Kunstwerke bei ihnen an? Nehmen sie sie auf?”
“Und wie ist es im virtuellen Raum? Im Netz? Was geschieht, wenn Kunst im Netz ausgestellt wird?”