Staub, das ist die Materie des Anfangs, des Endes und der Zeit dazwischen – allgegenwärtig und doch kaum fassbar. Umso mehr fasziniert seine amorphe Gestalt zwischen feststofflich und fluidal. Ich versuchte zunächst unterschiedliche Gebilde dieses Amalgams habhaft zu werden und diese fotografisch festzuhalten. Eine Folge einer Gewohnheit, die Welt durch die Lupe zu betrachten. Denn in der Aufmerksamkeit gegenüber dem Kleinen und Geringfügigen verliert das Große an Gewicht.