Peter Jakober >> Live-Elektronik, Komposition
Annelie Gahl >> Violine
Gina Mattiello >> Stimme
Markus Krispel >> Orgelpfeifen

KOMPOSITIONEN >> PETER JAKOBER, KLAUS LANG, GIACINTO SCELSI, GEORGE APERGHIS
TEXTE >> FERDINAND SCHMATZ, WOLFGANG HOFER

Aufführungen im Rahmen von IMAGO DEI:
17.04.2011, 15h Weissenkirchen
Aufführung im Rahmen der Neuen Musik
6. 10.2011, 19h in der Ruprechtskirche

IN/VISIBILE
in/visibile quasi un monologo circulare (gleichsam ein kreisender Monolog) bezeichnet den Verlauf eines Abends zwischen Klingen und Schweigen: in Gebilden von hoher Ausdruckskraft, Virtuosität, in sorgfältig ausgehörten Gesten an der Grenze des Hörbaren.
Von der Vorstellung des Klanges als dynamisches, atmendes Wesen (Giacinto Scelsi) zu einem Stück, das sich immer mehr in den Klangkosmos eines Tones hinein bewegt, bis schließlich der Raum selbst, indem sich dieser Ton ausbreitet, in den Mittelpunkt rückt. Von immer dichteren Klangaktionen aus denen sich Pulsationen herauslösen, die durch heftige Akzente gebrochen werden (Peter Jakober).

Von geisterhaften Flageoletts, flüchtigen Klängen hin zu Materialmetamorphosen, wo Erklingendes addiert oder verkürzt, durch neues Material ergänzt oder von diesem interpoliert wird.
Und einem Haiku, das sich in immer neuen Variationen bricht (Ferdinand Schmatz), begleitet von filigran bespielten Orgelpfeifen, Elektronik und Violineklängen über Sprache, die asignifikant benutzt, in Sequenzen vibriert und sich inneren Intensitäten öffnet (George Aperghis).